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Ein ganz gewöhnlicher Jude


von Charles Lewinsky in einer Fassung des Theater
N.N.

mit Jan Katzenberger
Regie: Dieter Seidel


KRITIK und FOTOS

 
"Zündstoff für die Diskussion um die Erinnerungskultur"   
"... Das Buch "Ein ganz gewöhnlicher Jude" des Schweizer Autors Charles Lewinsky sorgte auch durch Oliver Hirschbiegels Verfilmung mit Ben Becker für Debatten und ist nun in Dieter Seidels Fassung für das intime Theater N.N. als fesselnder Monolog zu sehen.
Allein die (zu) junge Besetzung mit Jan Katzenberger, einem bärtigen Schlaks um die 30, schafft Distanz zur Figur und vermeidet die Gefahr, ein "jüdisches Schicksal" pathetisch, politisch korrekt und allzu wohlmeinend aufzurollen. Jan Katzenberger rückt Goldfarb in die Nähe eines jüdischen Jimmy Porter, der, mit seiner geschiedenen Frau Hanna und sich hardernd, zurückblickt im Zorn. (...)
Zeitgerecht bietet der in seiner Widersprüchlichkeit von Regisseur Seidel bewusst offen gehaltene Abend Zündstoff für die Debatte über den Umgang mit der deutschen Vergangenheit und die Problematik der Erinnerungskultur..."

(Hamburger Abendblatt, 14. März 2012)
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"Jan Katzenberger in der Titelrolle"
"Wenngleich Dieter Seidels subtile Regie zumindest dankbar erwähnt werden muss, war diese Premiere eines ungewöhnlichen Stückes im Theater N.N. ein veritabler Schauspielertriumph für den Darsteller des Monodrams von Charles Lewinsky: Jan Katzenberger. Obwohl - nähme man es historisch genauer - ein wenig zu jung für die Rolle, wenn man das von ihm geschilderte Schicksal seiner Eltern bedenkt, gelingt es diesem disziplinierten und vor allem ungemein nuancenreichen Darsteller, dem inhaltsschweren Abend seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Und zwar frei nach der Brecht’schen Maxime, der beste Weg ein Publikum zu „erziehen", sei der zugleich unterhaltsame. Katzenberger hat sie, gewiss mit Seidels einfühlsamer Hilfe, auf das allerbeste erfüllt und macht diesen Abend zu seinem großen Erfolg, den das Premierenpublikum entsprechend quittierte..."
(Godot, das Hamburger Theatermagazin, den 12. März 2012)
"Von der Unmöglichkeit"
"Dieter Seidel hat den Stoff von Charles Lewinsky für das N.N.-Theater inszeniert. Jan Katzenberger ist ein wunderbar vielschichtiger Goldfarb. Er zeigt seine Wut wie seine Sehnsucht. Er offenbart seinen Stolz, seine Sturheit ebenso wie seine Ängste. Ein Ventil für diese unterschiedlichen Gefühle findet er in der Musik. Immer wenn er sich seine Kopfhörer aufsetzt, auf die Fernbedienung drückt und in sein Mikro rappt, kommt nicht nur sein Sessel in Schwingungen. Seine Entscheidung die Einladung von Gebhardt nicht anzunehmen, steht bereits fest. Doch dann stülpt er wieder seine Kopfhörer auf und rappt los: „Obwohl..." Katzenberger gibt dem Thema die Lebendigkeit, die es ganz nah an die Zuschauer heranrückt. Begeisterter Applaus war ihm bei der Premiere am Donnerstag gewiss."
(hamburgtheater, den 9. März 2012)
Foto: Tobias Gloger
Foto: Tobias Gloger
Foto: Tobias Gloger
Foto: Maurice Bender
Foto: Maurice Bender
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